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Wie fängt man am besten so einen "Blog" an? >>Schreibe zum Beispiel, wer du bist, für was du dich interessierst und worüber du bloggst<< ja gut, dann werde ich das auch machen. Mein ganzer Name ist nicht so wichtig. Es reicht zu wissen, dass ich Susi bin. Ich bin 20 Jahre alt und lebe in einer kleinen Stadt in Deutschland. Eigentlich ist 20 eher ein Alter wo man sich um andere Dinge kümmert, Familie aufbauen und sowas. Aber irgendwie bin ich noch bisschen, naja .. ich will nicht zurückgeblieben sagen, aber ich lebe sogesehen in meiner eigenen Welt. Ich lebe noch mehr oder weniger bei meinen Eltern, ich habe 2 Brüder- einen Älteren und einen Jüngeren. Zur Zeit bin ich in einer Ausbildung als Fachfrau für Systemgastronomie. Ich interessiere mich so gut wie für gar nichts. Vielleicht für die Geschichte, das wäre am interessantesten für mich. Ich werde über mein Leben bloggen, weil ich irgendwie den Ansporn habe, es aufzuschreiben. Ein Tagebuch wäre eher nichts für mich, da ich nicht so die Lust hätte, es jeden Tag zu führen. Aber tippen ist dann mehr was für mich. Ich habe auch nicht das Ziel, dass jeder diesen Blog liest. Er ist zwar öffentlich, aber doch irgendwie privat.. BESTES PROFIL EVER ..

Alter: 22
 



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Blog

destroyed.

Wie kann man das erdrückende Gefühl loswerden, welches man bekommt, wenn man weiß, dass man einfach eine reine Enttäuschung für seine Eltern ist? Wie kann man das zerreißende Gefühl loswerden, wenn man die Person, die man liebt, sieht wie sie am Boden zerstört ist und weint und verletzt ist und man sie einfach nur in den Arm nehmen will aber es nicht geht, weil er eine andere Frau dafür hat, aber man in seinen Augen sieht, dass er dich brauch? Wie kann man das verlassene Gefühl loswerden, welches man hat, wenn man weiß, dass man für seine Eltern nicht gut genug ist und sie ein anderes Kind haben, was sie stolz macht? Wie kann man die Trauer in einem besiegen, wenn man weiß, dass der Junge der einen immer zum lachen gebracht hat und immer stark war jetzt auf der Intensivstation liegt und einfach nur verletzlich und schwach aussieht? Wie wird man das Gefühl los, welches man bekommt, wenn man in die besorgten Augen der Eltern und Familienmitglieder schaut? .. Ich weiß, dass ich an der allgemeinen Situation nichts ändern kann. Aber es bringt mich um. Ich kann weder schlafen noch essen noch trinken. Wie lange schafft es ein Mensch immer vor anderen stark zu sein, einfach zu warten bis man zuhause ist und dann einfach grundlos zusammenbricht? Ich weiß es nicht, aber bis jetzt hab ich es immer gut hinbekommen. Alleine, in meinem Zimmer. Ich hätte genug Leute die zu mir kommen würden und mich trösten würden. Aber wie sollen die meine Probleme und die Gründe für mein Zusammenbrechen verstehen, wenn ich es selber nicht kann? Ich kann nicht ewig vor meinen Problemen weglaufen, oder sie für einen Abend wegtrinken oder was weiß ich. Ich kann das nicht mehr ..
26.12.14 18:46


almostdead.

Ich dachte, dass ich heute Abend mega Spaß haben könnte. Ich hätte morgen frei und könnte den ganzen Abend in der Disco tanzen und mein Leben genießen. Natürlich nicht. Ich war in der Disco mit meinen Arbeitskollegen, der jüngere Bruder (in meinem Alter) von meiner Liebe hatte eigentlich mit mir Schicht, jedoch sah er so schlecht aus, dass ich ihn nachhause geschickt habe und lieber mit schlechten Aushilfen gearbeitet habe. Mitten bei der Feier sagt mir M. (der älteste von denen) dass H. (der jüngere) im Krankenhaus liegt, er hatte einen Herzinfarkt. Mit 20!!!! Das ist doch nicht normal, angetrunken und eigentlich noch in voller Partylaune bin ich aufgebrochen um ihn im Krankenhaus zu besuchen. Ich hab mit F. geschrieben um zu wissen wo genau die sind. Als ich dort ankam, saß die komplette Familie dort. Und es war traurig mitanzusehen, dass sie mich alle kannten und liebten. Jedoch nur als Freundin. Doch heute geht es nicht nur um mich. Einer meiner besten Freunde liegt auf der Intensivstation, immer noch. Ich habe mich natürlich bereit erklärt, seine Frühschicht zu übernehmen, also gleich .. in 2 Stunden. Wir durften ihn nicht sehen und es brach mir das Herz alle seiner Brüder, die ich auch überalles liebe, so leiden zu sehen. Vorallem seine Mutter. Selbst die Frau von F. hab ich umarmt und wir haben geredet. F. sah mich so an, als ob er reden wollte. Ich wusste, dass er eine Umarmung gebraucht hat. Jedoch konnte ich ihm die nicht geben, seine Frau war dafür da. Als wir dann bescheid wussten und das Krankenhaus verlassen haben, haben wir uns bei allen verabschiedet. Ich umarmte F. und es fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Er bedankt sich, dass ich gekommen bin. Ich sagt ihm, dass ich nicht seinetwegen gekommen bin. Er meinte, dass er das wüsste, trotz alledem schätz er es dass ich für ihn und für seine Familie da bin. Ich kann das Gefühl nicht erklären was gerade in mir brodelt. Ich würde nicht damit klar kommen, wenn H. uns verlässt. Er war immer so lebensfroh und hat mich immer aufgemuntert. Er war, nein er ist einer meiner besten Freunden. Und wenn er uns verlässt werde ich am Boden zerstört sein. Ich kann es einfach nicht verstehen. Ich werde es auch nicht verstehen.. alles was ich oder besser gesagt was wir jetzt machen können ist abwarten und hoffen, dass alles wieder gut wird. Was sind das bitte für Weihnachten? Das Jahr 2014 war ganz sicher nicht mein Jahr. Ich hoffe nur, dass alles wieder gut wird und dass ich meinen kleinen süßen H. wieder sehe. Bitte, bleib stark! Du schaffst das, wir stehen alle hinter dir! Ich will dich wieder in meine Arme schließen und wissen, dass es dir gut geht. Ich bin aufgewühlt und muss jetzt eine Stunde rumbekommen ohne einzuschlafen oder müde zu werden. Ich habe keine Lust an meinem freien Tag zu arbeiten, aber unter solchen Umständen ist es doch sicherlich selbstverständlich .. oder nicht?
26.12.14 05:16


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